Imker

Satzung des Imkervereins Fürstenfeldbruck und Umgebung e.V.

§1


Der Verein führt den Namen Imkerverein Fürstenfeldbruck und Umgebung e.V. Er hat seinen Sitz am Wohnort des ersten Vorsitzenden. Der Verein soll im Vereinsregister des Amtsgerichts FFB eingetragen werden.





§2



Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Zweck des Vereins ist die Förderung der Bienenzucht. Er führt Mitgliederberatung, Vortrags- und Ausbildungsveranstaltungen durch und betreibt dazu einen Lehrbienenstand. Er unterstützt seine Mitglieder bei der Bekämpfung von Bienenkrankheiten und durch Verleih von Gerätschaften.

Der Verein ist Mitglied beim „Verband Bayerischer Bienenzüchter“ mit Sitz in Trostberg. Er soll Mitglied der „Brucker Land GmbH“ mit Sitz in Unterschweinbach sein.





§3



Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.





§4



Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.





§5



Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.





§6



Der Verein gliedert sich in Aktive, passive und fördernde Mitglieder. Aktives Mitglied kann jede Person, die Bienenhaltung betreibt, werden. Passive Mitglieder können sein, die aus verschiedenen Gründen keine Bienen mehr halten. Förderndes Mitglied kann jede volljährige natürliche oder juristische Person werden.





§7



Die Bewerbung um Mitgliedschaft erfolgt durch Erklärung gegenüber dem Verein. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Dem aufgenommenen Bewerber wird eine Mitgliedskarte ausgestellt. Die Mitgliedschaft beginnt mit der Bezahlung des Jahresbeitrags.



 

§8



Jedes Mitglied hat das Recht

 

A > die Wahrung seiner imkerlichen  Interessen durch den Verein zu

       Verlangen, ausgeschlossen ist der Rechtsbeistand.

 

 B > Vereinseinrichtungen und die den Mitgliedern zur Verfügung stehenden

       Warenzeichen für Honig , gemäß der Warenzeichensatzung in Anspruch
       zu nehmen.

 


Jedes Mitglied hat die Pflicht

 


A > den Verein bei der Zweckerfüllung zu unterstützen.
B > die Vereinsbeiträge zu entrichten
C > die Vereinseinrichtungen schonend zu behandeln. Schäden durch un-
       sachgemäße Behandlung sind zu ersetzen. Die Warenzeichensatzung
       Ist genau zu beachten.

 


Für Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr:

 


A > die Eltern übernehmen die Geschäftsfähigkeit und die Vorgaben des  
       Jugendschutzgesetzes bis zum Erreichen der Volljährigkeit.

 

B > die Aufsichtspflicht für bis zu 14- Jährigen obliegt den Eltern.

 


§9


Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, durch Austritt oder durch Ausschluss eines Mitglieds.

Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Verein, drei Monate vor Ablauf des Geschäftsjahres( gleich Kalenderjahr).


Ein Mitglied kann aus den folgenden Gründen aus dem Verein ausgeschlossen werden:
wenn das Mitglied trotz Mahnung länger als ein Jahr mit dem Beitrag im Rückstand ist.
wenn das Mitglied mit seinem Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt.
wenn das Mitglied den Verein oder andere Mitglieder des Vereins schädigt.wenn das Mitglied vorsätzlich oder grob fahrlässig gegen die Bienenseuchenverordnung verstößt.
Den Ausschluss beschließt die  Vorstandschaft.


Als Vorstufe kann eine Abmahnung ausgesprochen werden.

 

 

§ 10


Der Jahresbeitrag wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt.



§ 11


Der Vorstand des Vereins besteht aus dem ersten Vorsitzenden, dem zweiten Vorsitzenden, dem Kassier und dem Schriftführer.






§ 12


Zur Vertretung des Vereins sind der erste und der zweite Vorstand je einzeln, der Kassier und der Schriftführer nur gemeinsam berechtigt.



§ 13


Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt, er bleibt jedoch auch nach Ablauf der Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt.

Die Mitglieder des Vorstands sollten aktive Vereinsmitglieder sein.



§14


Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich, möglichst in den Monaten Februar oder März statt.

Die Mitgliederversammlung muss außerdem einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert oder wenn die Einberufung von mindestens einem Fünftel der aktiven und passiven Mitglieder unter Angabe des Zweckes und der Gründe vom Vorstand schriftlich verlangt wird.



§ 15


Die Mitgliederversammlung wird vom ersten oder zweiten Vorsitzenden unter Einhaltung einer Einladungsfrist von 2 Wochen jedem Mitglied bekannt gemacht. Die Einladung erfolgt bei bekannten Adressen unter Nutzung neuer Medien(Mails) oder per Brief. Dabei ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen.



§ 16


Die Mitgliederversammlung wird vom ersten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom zweiten Vorsitzenden, geleitet. Ist auch dieser verhindert, wählt die Mitgliederversammlung aus ihrer Mitte den Versammlungsleiter.

Die Mitgliederversammlung kann eine Ergänzung der vom Vorstand festgesetzten Tagesordnung beschließen.

Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, entscheidet bei der Beschlussfassung der Mitgliederversammlung die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.

Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von drei Vierteln, zur Änderung des Vereinszweckes oder zur Auflösung des Vereins eine Mehrheit von neun Zehnteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

Die Art der Abstimmung wird grundsätzlich vom Versammlungsleiter festgesetzt. Die Abstimmung muss jedoch schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der Anwesenden dies beantragt.





§17


Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Dabei sind Ort und Zeit der Versammlung, die gefassten Beschlüsse sowie das jeweilige Abstimmungsergebnis festzuhalten.



§18


Der Verein gibt sich eine Geschäftsordnung, die die internen Vereinsverhältnisse regelt. Änderungen oder Ergänzungen der Geschäftsordnung beschließt die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.




§ 19


Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder beim Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vereinsvermögen an den „ Verband Bayerischer Bienenzüchter e. V.“ der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke, insbesondere zur Förderung der Bienenzucht, zu verwenden hat.



Die vorstehende Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 06.05.1995 mit der erforderlichen Mehrheit angenommen.


Ergänzungen und Anpassungen wurden in der Mitgliederversammlung vom 07.03.2014 mit der erforderlichen Mehrheit angenommen.


Imkerverein Fürstenfeldbruck u. Umgebung e.V.